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Innovation vor Ort - Regionale Innovationssysteme (RIS) im Fokus
[Dr. Silke Schmidt] (0:00 - 0:24)
Herzlich Willkommen zur 16. Folge unseres Podcasts TransFormsache. Mein Name ist Silke Schmidt von der RegioClusterAgentur für Innovation und Transformation in Baden-Württemberg.
Und heute dürfen wir Michael Löffler begrüßen. Michael ist RIS-Koordinator bei der IHK Südlicher Oberrhein Freiburg. Hallo Michael.
[Michael Löffler] (0:24 - 0:25)
Hi.
[Dr. Silke Schmidt] (0:26 - 1:20)
Ja, freut uns, dass du da bist. Und wir sprechen heute zum Thema regionale Innovationssysteme. Das ist abgekürzt RIS.
Und wir werden heute eine ganze Menge dazu erfahren, was das eigentlich heißt, wie sich das Ganze finanziert, was das auch für die Wirtschaft im Land macht. Das alles sind Themen, mit denen du dich jeden Tag beschäftigst. Jetzt, bevor wir da reingehen zu den Zahlen und Fakten, auch noch wäre erstmal so meine Einstiegsfrage.
RIS-Koordinator ist ja jetzt nichts, was man irgendwie jeden Tag hört oder sich vielleicht irgendwie im Vorlesungskatalog aussuchen kann. Also wenn du so einen Elevator-Pitch mal machst in einer Minute und erzählst jemandem, was ein RIS-Koordinator, sprich du an dieser Stelle, so macht, wie wird das denn aussehen?
[Michael Löffler] (1:21 - 2:05)
Okay, erstmal noch vielen Dank, dass ich hier sein darf. Was ich noch erwähnen wollte, RIS-Koordinator, ist auch im Bekanntenkreis nicht immer eine einfache Frage, die ich da beantworten darf. Es ist ja auch ein Projekt und der Titel ist auch eher sperrig, wenn man jetzt nicht in diesem Innovations-Ökosystem, wie es schon sagt, herkommt.
Und wir versuchen eigentlich, also jeder RIS-Koordinator in Baden-Württemberg arbeitet ein bisschen anders. Aber wir versuchen, die Angebote, die es gibt, erstmal zur Art katalogisieren, zu dokumentieren für uns selbst und für die Innovationsakteure auch untereinander. Dann die Zusammenarbeit zu verbessern und im besten Fall in der Zukunft in der Innovationsstrategie zu arbeiten, dass wir dann auch zukunftsfähig sind mit den Unternehmen zusammen.
[Dr. Silke Schmidt] (2:07 - 2:13)
Und wenn du sagst Innovationsakteure, wen kann man sich darunter vorstellen? Sind das nur Unternehmen oder auch andere?
[Michael Löffler] (2:14 - 3:16)
Nee, also früher, das sagen immer die älteren Kollegen, da gab es gar nicht so viele. Das waren die Hochschulen, das waren wissenschaftliche Institute, wobei das auch noch alles begrenzt war. Dann gab es noch eine IHK und dann war das ein bisschen geklüngelt mit einem Ministerium.
Und dann kam zum Beispiel das Technologiezentrum, wurde dann gegründet wie in Offenburg. Und heutzutage ist es aber nicht mehr so. Wir haben viel mehr Akteure, die Innovationen voranbringen, fördern.
Dazu gehören Startup-Akzeleratoren, die wir jetzt vor ein paar Jahren auch noch nicht in der Form hatten. Dazu gehören die Hochschulen, die jetzt auch mehr wurden, auch bei uns in der Region. Auch die Fraunhofer-Institute, die wissenschaftlichen Institute, mit denen man dann wirklich Projekte eingehen kann.
Das hat sich auch vergrößert. Und die Wirtschaftsförderung haben auch eine gewisse Expertise erarbeitet, die Richtung Ideentransfer, Wissenstransfer, auch konkrete Maßnahmen, hinarbeiten.
[Dr. Silke Schmidt] (3:18 - 3:31)
Also eine vollgepackte Landkarte, kann man sagen, von unterschiedlichen Akteuren, so hört sich das an. Was hat dich an der Aufgabe gereizt, als du sie angefangen hast? Und ich glaube, du machst es noch nicht gar so lange, oder?
[Michael Löffler] (3:33 - 4:15)
Ja, also Hintergrund ist bei mir, ich kam ja früher vom Technologietransfer, war da die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und habe da Kooperation vermittelt. Und dann ging es weiter ein bisschen Richtung, ich würde sagen, Außendienst für Innovationsförderung, viel bei den Unternehmen draußen. Und dann hat sich eben das Projekt ergeben.
Und wir haben in der Region schon alle gemerkt, okay, es gibt da den einen oder anderen Berührungspunkt oder den Bauchschmerzen, was man verbessern könnte. Also gerade bei der Zusammenarbeit und bei der Optimierung der Prozesse zugunsten der Wirtschaft. Und ja, das haben wir jetzt durch RIS geschafft.
[Dr. Silke Schmidt] (4:16 - 8:13)
Das ist geschafft, wahrscheinlich ist noch nicht alles geschafft, was du auf der Agenda hast, aber dazu kommen wir gleich. Ich gebe jetzt noch einen kleinen Einblick zum Thema Daten und Fakten so drum herum, damit man ein bisschen besser versteht, wo das Ganze verortet ist. Einerseits im Land, in Deutschland, aber dann auch hat das natürlich auch viel mit EU-Förderung zu tun und der ganzen europäischen Innovationsförderung.
Also Baden-Württemberg erhält in der Förderperiode 2021 bis 2027 insgesamt rund 279 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Und das ist eben diese Abkürzung EFRE, die man in dem Kontext häufiger liest. Und das Land benutzt eben diese Mittel genau für das, was du eben schon beschrieben hast.
Also um Zukunftstechnologien zu fördern, Schlüsselkompetenzen und eben natürlich auch diese Bereiche, Ressourcen und Klimaschutz im Bereich Nachhaltigkeit. So dazu gehört auch sowas wie anwendungsnahe Forschung, die da gefördert wird. Also du hast es angesprochen, auch mit dieser Schnittstelle Hochschule und Unternehmen.
Auch da, die Hochschulen haben auch eigene Anlaufstellen, die das wiederum fördern. Aber auch da gilt es eben diese Vernetzung voranzutreiben. Und genau vor diesem ganzen Hintergrund hat eben dann das Wirtschaftsministerium im Jahr 2023 eine Förderung für RIS-Koordinatoren eben mit EFRE-Mitteln auf den Weg gebracht.
Und du bist einer der Glücklichen, die da jetzt also live und in Farbe jeden Tag dafür am Start sind. So, das ist mal die eine Seite. Wie kommt es zu den RIS-Koordinatoren?
Jetzt kann man sich natürlich fragen, und was kommt dabei raus? Da ist jetzt die neueste Entwicklung. Natürlich ist es so, dass Baden-Württemberg da in allen möglichen Statistiken, die man lesen kann, nicht gerade schlecht abschneidet.
Im Gegenteil, ist da immer vorne dabei, war auch teilweise sogar über dem europäischen Schnitt, wenn es um Innovationsleistungen geht, also sprich Innovationsindex. Jetzt gibt es noch, und ich sage das nur für unsere Zuhörer, dass sie vielleicht auch ein Stück weit mitschneiden. Wir werden es auch nochmal vielleicht in die Links packen, dass man das alles nochmal nachschauen kann.
Aber es gibt auch ein European Innovation Scoreboard, das ist abgekürzt EIS. Und dann gibt es noch das Regional Innovation Scoreboard, RIS, oder RIS eben in Deutsch. Und was man da sehen kann, ist, dass ja, also Baden-Württemberg ist da überall an der Spitze und sehr gut aufgestellt.
Steht da zum Beispiel, also Deutschland ist da europaweit auf Rang neun. Das ist natürlich sehr gut und Baden-Württemberg ist auch gut dabei. Es gibt aber durchaus auch Regionen, die jetzt in der aktuellen Lage auch zu kämpfen haben und da ein Stück weit zurückfallen. Also das muss man auch sagen, passiert so. Und was ist der Grund dafür? Wir können es alle in den Nachrichten lesen.
Also Automobilbranche, das sind Themen, die natürlich für das Bundesland wichtig sind. Maschinenbau etc. Das alles ist also sehr dynamisch.
Und dann ist jetzt meine Einstiegsfrage erstmal, ja welches von diesen Themen, die ich gerade genannt habe auch. Also wir hören, es gibt einerseits viele Probleme. Es gibt aber auch trotzdem sehr gute Ergebnisse.
Gibt es etwas, was dich da aktuell sehr beschäftigt, was so der allgemeinen Wetterlage zu verdanken ist? Oder ist es so, dass du relativ strategisch an deinen Projekten oder an deinen Zielen arbeiten kannst, weil ja genau deine Tätigkeit sowieso darauf abzielt, da was Gutes zu tun?
[Michael Löffler] (8:14 - 11:24)
Ja, also wir haben uns damals, oder ich, mir einen Projektplan ausgedacht. Und egal wie gerade die politische Situation und die wirtschaftliche Situation ist, das ist das eine. Also wie du es gerade geschildert hast, Baden-Württemberg steht schon gut da.
Aber auch erfahrungsgemäß unsere Region hier in Südbaden ist im Vergleich zu Karlsruhe oder Umkreis Stuttgart immer noch weiter in Schnuff hintendran. Klar, auf globaler Ebene, keine Frage, sind wir immer noch gut. Aber es könnte sich halt ändern in den nächsten Jahren.
Und diese Sorge, diese Befürchtung, die habe ich tatsächlich, seit ich in der Kammer arbeite, seit 2019, immer wieder. Da kam Corona, da kamen die Probleme. Die Unternehmen ist halt früher immer so ein Querschnitt gewesen, bei denen es irgendwie dann doch gut geht.
Und mittlerweile hat man das Gefühl, die, die ihre Nische gefunden haben, die sind zufrieden, weil die noch weiterhin ihre Produkte verkaufen können. Und die, die abhängig sind oder vielleicht auch Stock in der Mitte, also ein bisschen in der Mitte gefangen sind, die haben eher die Probleme. Und wenn jetzt dann nicht unbedingt noch ein Familienunternehmen oder Familieninhaber dahinter stecken, sondern eine Unternehmensgruppe aus den USA oder aus sonst wo, dann neigt man halt auch eher schneller dazu, dass diese, ja, die Fabriken geschlossen werden, so wie wir es gerade in der Region halt auch miterleben.
Und das ist nicht gerade einfach für eine Region, auch durch die ganze Arbeitslosigkeit und den Wechsel. Es hat halt auch Auswirkungen dann auf die Kommunen, auf die Dienstleistung, die dann eine Kommune durchführen kann. Und es bemutigt mich eigentlich immer weiterzumachen.
Und wir versuchen als Innovationsakteure dort halt immer noch mehr den Fokus darauf zu denken, dass Innovation wichtig ist, weil die KMOs, die haben so viele Probleme der Zeit, war auch, würde ich sagen, in den letzten fünf Jahren dauernd so. Also erst durch Corona, dann durch Ukrainekrieg, dann erhöhte Strompreise, Inflation. Jetzt halt dann China, USA, also die Zollsituation war halt auch nicht immer gerade einfach, wenn sie dann auch exportiert haben.
Und die Probleme, die summieren sich. Und dann muss man immer wieder aufmerksam machen, okay, ihr müsst halt innovieren. Also ihr müsst euch abheben.
Und manche Unternehmerinnen und Unternehmer, die haben das verstanden, da fällt es uns auch einfacher, mit denen ins Gespräch zu kommen und bei anderen eben nicht. Und für die, wo es ohnehin schon schwierig ist, dann könnte es halt einfacher werden, wenn man denen ein bisschen das Wissen näher bringt. Also wenn man halt sagt, hey, die Hochschule in deiner Nähe, 50 Kilometer von deinem Ort, die kann dir weiterhelfen bei nachhaltigen Energiesystemen.
Aber es wissen viele halt nicht. Oder bei Robotiklösungen. Und diese Dienstleistungen dann auch näher zu bringen an die Unternehmen, das ist schon auch eine schöne Tätigkeit.
[Dr. Silke Schmidt] (11:26 - 11:52)
Das klingt so. Wir kommen gleich auch zu diesem Thema Wissenstransfer nochmal. Und was ist das eigentlich für Wissen, wenn wir da Wissen ist ein großes Wort.
Das ist überall um uns rum, gerade in der heutigen Internetgeneration. Vorher nochmal einen Schritt zurück. Nimm uns mal ein bisschen mit in deine Region. Also was ist das, was euch als Wirtschaftsregion, als Innovationsregion ausmacht, den Oberrhein?
[Michael Löffler] (11:54 - 13:38)
Also wenn man die Patentzahlen anschaut, dann sind wir wahnsinnig stark in Messtechnik. Messtechnik von auch Sensorik. Wir haben Hidden Champions in TTC, Testo.
Wir haben aber auch einen Sensorhersteller SICK. Und da hat sich dann auch ein Ökosystem drumherum aufgebaut. Oder Cluster kann man auch sagen.
Mikrosystemtechnik und dann auch ein Fraunhofer-Institut hier in Freiburg. Und das ist schon, würde ich sagen, eine der Stärken der Region. Wir haben unten an der Schweizer Grenze auch Chemie-Pharma.
Das ist so ein weiteres Steckenpferd. Wir haben Life Science, Medizintechnik, Smart, also Health-Bereich im Freiburger Umfeld. Liegt halt auch an der Uniklinik, die zu den Top, also ich glaube sogar auf Platz 3 ist sie, der Patentanmeldung von den Unikliniken in Deutschland.
Das wirkt sich ja auch aus auf das Umfeld und auf die Ausgründung von Instituten und von den Universitäten, Hochschulen. Und ja, nachhaltige Energiesysteme kann man schon auch sagen. Wir haben das Fraunhofer-ISE, was in der Vergangenheit noch viel stärker war.
Also die ganze Solarentwicklung, Photovoltaikentwicklung, die war ja auch sehr stark aus Freiburg herangetrieben. Hat sich halt dann auch durch Subventionsänderungen geändert. Und jetzt profitiert fast eigentlich die ganze Welt von der Forschung und Entwicklungsarbeit, die halt hier geleistet wurde.
Nur wir haben halt die Produktion dann nicht mehr hier. Und im Schwarzwald, traditionell gemäß, sehr viel Präzisionsdrehteilehersteller. Kommt halt auch aus der Feinmechanik von früher. Und die haben dann ihren Weg gefunden in verschiedene Branchen.
[Dr. Silke Schmidt] (13:43 - 14:08)
Jetzt hast du gesagt, also mit einigen ist es leichter, den Innovationen nahezubringen oder sie daran auch zu erinnern, dass das, was gestern funktioniert hat, morgen vielleicht nicht mehr funktioniert. Wie sieht das dann konkret aus? Wie machst du das?
Wie macht das das Team, was wahrscheinlich um dich rum ist, um diese Stakeholder, Akteure, wie auch immer man sie nennen will, dann zu erreichen und zusammenzubringen?
[Michael Löffler] (14:10 - 16:20)
Ja, also ich meine, es ist eine Art Customer Journey. Der Kunde, den KMU auch im Innovationsbereich durchlebt. Und wenn ich jetzt mir eine Person, einen Geschäftsführer ausdenke, sagen wir 50 Personen arbeiten bei ihm, wirklich Präzisionsdrehteileherstellung, Metallverarbeitung.
Der hat als KMU die Probleme, die ich vorher schon angesprochen habe, eigentlich keine Zeit. Er braucht, wenn er eine Lösung will, eine pragmatische. Und wenn er ein Problem hat, dann sollte das eigentlich auch so schnell wie möglich gelöst werden.
Er möchte eigentlich nicht vier Monate lang warten, bis sein Fördermittelantrag da bewilligt ist, dass er loslegen kann. Aber davor hat er noch nicht mal den Kontakt gefunden zu einem wissenschaftlichen Institut, das ihm da weitergeholfen hat. Und wir versuchen jetzt mit verschiedenen Instituten, das geht jetzt nächstes Jahr auch nochmal stärker los, die Tür zu öffnen.
Also das machen jetzt die Hochschulen auch Stück für Stück schon selbst. Das ist dann zum Beispiel beim Robotikinstitut, gibt es dann Tag der offenen Tür oder halt eine Veranstaltung. Und dann können die dazu kommen, die Unternehmen können sich das anschauen und durch den Transfer, den die dort sehen, das aufs eigene Unternehmen übertragen und gegebenenfalls ein Projekt bei sich dann auch starten.
Nur haben wir jetzt nicht nur das Robotikinstitut, bei dem man halt dieser Transfer ganz leicht übersetzen kann, sondern es gibt auch noch andere. Und jeden Monat gibt es dann ab nächstem Jahr eine Institutsvorstellung. Die sind in Freiburg, in Offenburg oder unten an der DHBW.
Und dann werden wir auch Stück für Stück die vorstellen. Und wenn der Kunde davor auch gar nicht diesen Kontakt hatte, weil er zum Beispiel nicht Alumni war an der Uni oder an der Hochschule, dann hat er auch nicht diese Verbindung dazu. Und dann gehen meine Kolleginnen und Kollegen und ich auch, wir gehen raus zu den Unternehmen und klären die auf. Also wir machen Pre-Sale für die Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen hier in der Region.
[Dr. Silke Schmidt] (16:25 - 17:13)
Du hast Forschung und Institute angesprochen, jetzt nochmal zu diesem Wissensthema. Welche Rolle spielen Daten dabei konkret jetzt auch in deiner Arbeit, auch in diesem Pre-Sale-Prozess? Sind die sozusagen eine Grundlage für euch selbst, erst mal zu wissen, wer ist wo und was passiert da eigentlich?
Oder ist das was, was ihr auch konkret den Kunden, den Unternehmen, also jedenfalls die, mit denen ihr dann zu tun habt, dir da auch präsentiert? Und wenn ja, in welcher Aufbereitung denn? Weil Daten sind ja auch so ein Ding.
Da kann einer vielleicht was mit anfangen, aber vielleicht auch gar nicht. Selbst wenn es vielleicht seinen Bereich berührt. Also welche Rolle spielen Daten in deiner Arbeit da?
[Michael Löffler] (17:14 - 20:07)
Das ist super wichtig. Also sie geben auch eine Bestätigung von der Arbeit, die man bisher geleistet hat. Sie werden aber auch manchmal angekreidet, wenn die Ergebnisse jetzt nicht zum Beispiel so zufriedenstellend sind.
Das erleben wir immer mit dem Innovationsindex vom Land Baden-Württemberg. Wenn man da die Indikatoren halt sich anschaut, und ja, wir haben halt eine andere Patentdichte. Und da geht dann eben auch die Argumentation los, wenn die Fraunhofer-Institute hier alle Patente anmelden würden und nicht in München, dann wären die Zahlen ja auch ganz anders.
Und die Unternehmen, die melden halt dann eben auch ihre Patente an ihrem Hauptstandort an. Was im umgekehrten Schluss halt auch so ist, ja, SICK meldet halt die Patente dann über ihren Hauptstandort hier bei uns in der Region an. Und deswegen zieht es halt dann für den Landkreis Emtingen dort die Patentanzahl dann nach oben.
Das ist halt dann immer so das Gehen und Nehmen. Aber wir haben 2020 eine Bruchnotstudie zum Beispiel über unsere Region durchgeführt. Und da haben wir halt erkannt, wo die Probleme liegen.
Und das war damals auch der Unterschied zwischen Schwarzwald und Rheinebene. Also unten in der Rheinebene ist man halt durch die A5 automatisch viel schneller bei den Wissensstandorten der Hochschule Offenburg, Freiburg, unten Lörrach. Und im Schwarzwald ist es eine andere Art von Vernetzung, die mittlerweile durch Online super funktioniert.
Aber man kann halt auch öfter mal herausfahren. Man kann auch vor Ort Akquise machen für Innovationen. Nur das wurde in der Vergangenheit nicht mal in dieser Regelmäßigkeit getan.
Und wir haben dann 2023 nochmal eine Folgeumfrage durchgeführt. Da ging es dann wirklich um Innovationen, um Innovationsförderung und wie dann die lokalen Hubs in kleineren Orten dazu unterstützen können. Und BWIHK, seit ich haben ja letztes Jahr eine Umfrage durchgeführt, die ging dann auch in diese ähnliche Richtung.
Und es hilft uns zu erkennen, okay, die Nachfrage ist da nach Innovation. Und wir erkennen aber auch, mit wem die zusammenarbeiten möchten. Also bei den Unternehmen ist es so, die geben in den nächsten Jahren mehr Geld aus für Forschung und Entwicklung, weil sie es zwangsläufig müssen.
Und denen ist aber auch diese Regionalität, diese Gebundenheit gar nicht mehr so wichtig, wie es noch früher war. Denn der Punkt ist der, sie möchten einfach ihr Problem gelöst haben. Und ob jetzt dieser Problemlöser 50 Kilometer weiter vom Institut kommt oder in Hamburg sitzt, oder wenn die sogar englischsprachig sind, in Stockholm oder in Paris sitzt, ist denen dann eher egal.
Aber bei denen, unter denen noch keine Kooperationen eingegangen sind, ist es wichtig, dass diese Regionalität am Anfang noch da ist. Und da sollte halt auch eine gewisse Expertise da sein.
[Dr. Silke Schmidt] (20:09 - 20:46)
Du hast vorhin diesen Begriff des Außendienstes auch verwendet und gesagt, rausgehen zu den Unternehmen, das ist halt ein Ding, das vielleicht früher nicht so gemacht wurde. Du machst es, ihr macht es. Gibt es noch weitere Best Practices, die du dir vielleicht selber auch angeeignet hast in der Rolle, wo du sagst, wenn man das so und so angeht, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man Leute mitnimmt und auch Akteure integriert.
Oder ist das was, wo du sagst, das ist meistens auch so individuell, man muss eigentlich nochmal gucken, was funktioniert.
[Michael Löffler] (20:47 - 25:41)
Also, wir haben da ein paar Anhaltspunkte schon festgestellt. Man kann es klassisch über Veranstaltungen machen. Da bringt man die Leute zusammen zu einem gewissen Thema.
Sei es damals, als CGPT rausgekommen sind, haben wir viel zu KI-Entwicklungen und Best Practices von anderen Unternehmen hervorgestellt und sind dann rausgegangen. Dann hat man erst einen Kontakt, a Touchpoint. Also Vertriebssprache wäre das jetzt, der Touchpoint.
Und dann kommt man im Nachgang, meldet man sich wieder bei der Person, fährt dann raus, das ist dann diese Außendienste, die ich angesprochen habe. Und da kann man dann auch wieder diese Wissenschaftskompetenz mit einbringen, diese Innovationskompetenz. Und irgendwann, das kann auch sein, bei manchen Unternehmern haben wir das schon festgestellt, da dauert es zwei bis drei Jahre, bis dann irgendwann unter der Dusche denen einfällt, hey, da können wir doch was machen.
Und dann kommen die wieder auf uns zu. Und dann hat man die erste Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft da zusammengebracht. Was aber auch noch neben den klassischen Themen gut läuft, ist ein Beratungsthema.
Also wenn, da wo diese Bauchschmerzen sind beim Unternehmen, wenn man die berät, das macht eine Kollegin bei mir im Team, die ist von Technologietransfer zuständig, die ist auch in Cybersicherheit servisiert. Das heißt, sie geht dann raus, berät ihr Unternehmen zur Cybersicherheit auf einer ganz oberflächlichen Ebene, dass der Geschäftsführer das auch versteht, da muss jetzt nicht der ITler sitzen. Und er kriegt dann eine Checkliste.
Und nebenbei erklärt sie, okay, es gibt aber auch noch die und die wissenschaftlichen Angebote. Und da hat man halt wieder einen Touchpoint. Und hier öfter halt diese Trigger betätigt werden, dass die Person denkt, ja, sie könnte mehr in Innovationen machen, umso mehr Erfolg haben wir dann tatsächlich auch.
Und bei anderen Unternehmern, keine Frage, ist es ganz anders. Da haben wir eine Brauerei in Freiburg. Und der hat es so verstanden, was alles möglich ist, und hat seine Methodik geändert und arbeitet da mit Startup-Akzeleratoren zusammen.
Und der hat da wahnsinnig viele Projekte bereits schon umgesetzt. Also es ist sehr personenabhängig, aber man muss auch gucken, die haben alle eine ganz andere Herausforderung der Zeit und ein anderes Mindset. Und da versuchen wir halt das Beste daraus zu machen.
Und wenn ich jetzt, du hast es vorhin auch angesprochen, noch Erfolgsbeispiele bei uns in der Region angehe, dann glaube ich, ist der Weg, den wir gefahren sind, wir haben das Capsule Innovation Festival. Das ist so ein Innovations-Event. Da kamen, wir haben es jetzt zum zweiten Mal dieses Jahr durchgeführt, 1200 Leute zusammen.
Beim ersten Mal waren es 900, diesmal 1200. Und das ist eigentlich ein Erlebnis, ein Parkour von Technologie, auch für Erwachsene und von Vorträgen, die man dann erfährt und mitbekommen kann. Und wir haben dieses Jahr das Thema Quantentechnologie da ein bisschen anders bespielt.
Also wir haben ein Unternehmen hier in der Region, die treiben das sehr voran. Und Quantentechnologie ist ja, wenn es denn klappt, eine disruptive Innovation. Das ist ja auch einer der Ziele von RIS, von unseren Projekten, dass wir disruptive Innovationen vorantreiben.
Aber wie kriegen wir denn so eine Technologie, mit der KMUs eigentlich fast gar keine Schnittstelle haben, an die herangetragen. Und dann haben wir da per Best Practice Leute sprechen lassen auf der Bühne. Das sind natürlich erst noch die großen Unternehmen.
Das ist dann bei uns Pfizer jetzt aus Freiburg, Peter Neske, der das sehr stark vorantreibt. Und dann kriegt man aber auch mit, es sind immer mehr kleinere Unternehmen, die auch Interesse hätten und Anwendungsfälle. Jetzt nicht unbedingt aus dem Startup-Bereich, sondern auch Ingenieurbüros.
Und so hatten wir dann ein Treffen vor Eventbeginn vom Capsule mit 30 Leuten. Kleiner Kreis, alle könnten eventuell Projekte haben. Und die haben gemeint, wir brauchen noch mehr Beispiele aus der Praxis.
Dann ging es weiter, das war im Juli. Im September hatten wir dann einen Austausch mit Quantum BW, nochmal online, kurz vor der Quantum Effect. Da waren auch nochmal 30 Leute zusammen, aber online.
Und da kamen dann auch verschiedene Beispiele von Bosch. Die haben dann auch ihr Projekt vorgestellt und von Karlsruhe noch ein Unternehmen. Und jetzt hatten wir dann die Quantum BW Roadshow bei uns in der Region in Offenburg.
Da waren dann auch wieder 60 Personen zusammen. Und da ein Ingenieurbüro, vielleicht kommen auch noch mehr zusammen, aber dieses eine Ingenieurbüro hat gesagt, hey, er findet es so cool, er möchte gerne was mit dem Aerospace-Bereich ausprobieren. Und ich glaube, das ist das, was ich vorhin angesprochen habe, diese verschiedenen Touchpoints mit einem Thema.
Am Ende kann schon was werden. Und wenn ein Projekt daraus entsteht und das dann wirklich vielleicht deskriptiv unsere Welt verändert oder unsere Region, das ist halt ein Träumchen. Das ist auch die Motivation.
[Dr. Silke Schmidt] (25:44 - 26:50)
Ja, das heißt, so wie ich es höre, auch, dass es eine Menge durchhalten, es immer wieder probieren, es ist auch den langen Weg gehen, auch wenn es dazwischen keine Quick-Wins gibt und eigentlich gar kein Feedback oder sowas, wo man jetzt sagen würde, okay, da passiert jetzt was. Sondern dann kann es sein, dass dieser kritische Punkt, wo ein Projekt zustande kommt oder eine Anfrage kommt, ja, dann doch mehr oder weniger aus heiterem Himmel zurückkommt. Und dass ihr auch, auch wenn ihr strategisch auf die Zielgruppen zugeht, dann nicht unbedingt vorhersehen könnt, wer genau ist jetzt der, das muss nicht unbedingt der oder die sein, die dann gegebenenfalls sehr viel von euch vorher bekommen haben.
Das kann dann auch jemand spontan entscheiden. Also viel, viel Unsicherheit. Was ich mich jetzt gerade auch noch frage, du hast es mit dem Regionalitätsthema angesprochen, andererseits wird die Welt immer globaler.
Also das sind ja ein Stück weit Widersprüche. Sind das Widersprüche oder wie sieht das aus? In eurer Arbeit kommt auch das Thema internationaler und globaler Austausch, globale Vernetzung rein?
[Michael Löffler] (26:51 - 29:18)
Also international ist zwangsläufig. Südbaden, wir sind eine trinationale Region. Wir haben Erfahrung, also aus der Vergangenheit, wir haben immer viele Arbeitskräfte gehabt, die von Frankreich hierher kamen, die auch hier arbeiten in unserer Region.
Wir haben viele Deutsche, die dann in die Schweiz gehen zum Arbeiten. Und wir haben auch, ja, ich würde sagen, am Rhein entlang schon hochkarätige Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen. Wenn man jetzt anfängt, hinten am Bodensee, mit St. Gallen, Konstanz, Basel, dann geht es weiter Freiburgs, Straßburg, Karlsruhe. Das ist ja schon Expertise, die man nutzen kann. Und diese Internationalität, es erleichtert jetzt auch ein bisschen das Englischsprachige. Also auch die Franzosen, auch die können Englisch.
Das meinen ja manche nicht so. Aber auch die können sehr gut Englisch. Und da kommen schon ab und zu Projekte zustande.
Wie ich es vorher angesprochen habe, die ganzen Unternehmen, die sind Global Player, also gerade die Größeren, die haben auch ihre Büros und Firmen in anderen Ländern sitzen. Und da holen die natürlich auch Ideen her. Wir müssen jetzt nicht auf die Idee kommen, dass wir die weißen Löffel gefressen haben, durch unser Projekt und durch unsere Idee, dass wir jetzt die Innovationsökosysteme enger und engmaschiger vernetzen möchten.
Und die gehen auch ihren eigenen Weg. Aber ich glaube, es ist halt eine Chance, gerade für die, die jetzt nicht unbedingt diese Kontakte im Vorfeld hatten. Und für die ist es schon einfacher, wenn man regional sich schneller austauschen kann, gefühlt.
Weil die Grenzen, ich glaube, es ist aber auch so ein baden-württembergisches Ding, wir finden zweieinhalb Stunden nach Heilbronn, wenn da jetzt mega das KI-Projekt entsteht, ist eine weite Distanz. Aber in anderen Ländern ist es halt einfach der Weg zur Arbeit und wieder nach Hause. Also spitz formuliert.
Und diese Regionalität hat seine Vorteile, hat seine Nachteile. Manche sagen auch, Globalisierung ist jetzt schon wieder vorbei, weil die ganzen Länder auf sich ihre eigenen Stärken beruhen möchten. Und es kommt diese Glokalisierung, man hat einmal das Globale, einmal die Lokalisierung.
Und man muss gucken, dass die Lieferketten dann halt auch in schwierigen Zeiten, wenn die Zollsätze dann variieren, angepasst werden.
[Dr. Silke Schmidt] (29:19 - 30:31)
Das ist auch noch ein spannendes Thema, was du da ansprichst. Der Trend zum Lokalen oder Regionalen ist ja auch dadurch bedingt, dass diese Nachhaltigkeitssorge und alles, was eben zum Thema Ressourcenschonung, Circular Economy etc., was da reinkommt, dass man eben sagt, na ja, das Gute liegt so nah und hol deine Möhrchen vom Bauern von nebenan und guck mal, dass es eben nicht aus irgendwelchen anderen Ländern importiert sein muss. Also ein Riesenthema, was einfach die Menschheit insgesamt bewegt.
Dazu kommen die Herausforderungen, die dann aber beim Thema Nachhaltigkeitzertifizierung, Dokumentation, Reporting etc. jetzt auch im Raum stehen. Da gibt es auf politischer Ebene immer wieder ein Auf und Ab. Gerade jetzt auch was die Entscheidungen angeht. Wie viel muss jetzt dokumentiert werden? Was kann man bei Lieferketten überhaupt, Was ist, was ist realistisch umsetzbar? Auch wenn es vielleicht im Sinne der Nachhaltigkeit gut wäre. Ist das bei euch in der Region gerade ein großes Thema? Bewegt das die Unternehmer stark, macht das auch viel Sorge?
[Michael Löffler] (30:31 - 30:57)
Ja, also seine Unsicherheiten und Unsicherheiten sind nicht schön für ein Unternehmer und eine Unternehmerin. Ich war neulich bei einem Möbelhersteller draußen, knapp über KMU, und mit dem habe ich mich auch total drüber unterhalten. Und er meinte, das Phänomen findet er gerade. Er. CO2 Bilanz ist in Deutschland gar nicht so das Thema. Aber in den anderen Ländern, weil die nicht nur hier verkaufen, sondern in Österreich, Schweiz, in den Niederlanden.
Wenn die da die Möbel verkaufen und gerade staatliche Aufträge dran sind, die möchten auf den Stuhl. Genau. Die CO2 Bilanz ist neu und wir sind da noch ein bisschen zurückhaltend. Ich weiß nicht, wie es mit anderen Ländern ist, ob jetzt unbedingt ein Inder bei dem Produkt ist, denn wissen möchte, das war jetzt eine Vermutung, ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass es eben bei anderen Ländern in der EU ein wichtiges Thema ist.
Und wir haben so in den letzten Jahren ja auch immer gemerkt bei Bauprojekten, wenn die Banken dann auch da einen Nachweis möchten, wie ist es denn, wie ist die Situation? Und auch die Lieferanten waren ja auch noch ein bisschen strenger. Noch in den letzten Jahren unterwegs. Umgekehrt Die Kunden. Wenn sie dann bei der Automobil Zulieferung ging. Es ist aber nicht das wichtigste Thema, das haben wir im Gefühl, sondern es ist schon gerade sehr viel Kampf um die Existenz und um die Innovationsfähigkeit.
[Dr. Silke Schmidt] (31:59 - 32:25)
Ja, und Nachhaltigkeit wird auf lange Sicht ein Thema bleiben. Insofern also, dass das wird ja noch länger die Gemüter bewegen. Wir kommen langsam zum Schluss. Michael Ich habe das Gefühl, als Zuhörer innen und Zuhörer hat man an dieser Stelle schon eine Menge gelernt über das, was du tust, was ihr da bewegt. Und ich würde jetzt zum Schluss als eine Frage zum Ausblicken interessieren Wir steuern auf das Ende des Jahres zu.
Man kann es kaum glauben, es ist schon wieder übertrieben. Es gibt wieder Dominosteine und was auch immer man von im Laden seit geraumer Zeit kaufen kann. Aber wie schaust du zurück auf dein Jahr jetzt konkret? Also wo sagst du das haben wir dieses Jahr konkret geschafft und das wolltet ihr auch schaffen. Und was ist vielleicht jetzt auch, auch wenn es nicht mehr lange so zum Ende des Jahres was steht noch an an spannenden Dingen?
Und ja, was, wenn du da auch schon was verraten wird? Es steht dann für nächstes Jahr bei euch an, also rückblickend.
[Michael Löffler] (33:00 - 35:24)
Gerade was das Projekt angeht, na, da habe ich viele Interviews geführt und habe sie dann ausgewertet und das Ziel war, für dieses Jahr eine gemeinsame Runde zusammenzustellen von der ganzen Innovationsaktion. Das haben wir ja dann auch geschafft. Im September, braucht aber ein bisschen Zeit, damit auch die ganzen Personen ihren freien Kalendereintrag da sie bereitstellen können. Und das haben wir geschafft und haben daran aus Arbeitsgruppen gebildet.
Und diese Arbeitsgruppen, die sind gerade wirklich mit einem guten Tempo für dich unterwegs. Also Sichtbarkeit, Öffentlichkeitsarbeit ist eine Wissenstransfer oder von e Kooperation und die dritte ist dann die Zusammenarbeit der Organisation und und da war ich schon happy, dass wir das überhaupt geschafft haben. Was mir jetzt noch ein bisschen und das ist uns aufgefallen, was wir uns jetzt wünschen würden, ist, dass wir das auf baden-württembergischer Ebene eigentlich weiterdenken.
Also all die Probleme, die wir haben, die haben wir ja in Südbaden alleine nicht, sondern wir haben sie in ganz Baden-Württemberg, wir. Und wenn wir jetzt uns vergleichen mit Innovationsregionen auf der ganzen Welt, sei es jetzt in China, Shenzhen oder Israel, die ja in der Vergangenheit auch ein sehr starkes Start-up Ökosystem haben. Mit Innovation, dann, dann haben wir manchmal das Gefühl, wir brauchen eigentlich nicht eine systematische Lösung, sondern wir brauchen eine baden-württembergische Lösung oder wenn nicht sogar eine noch größere Lösung.
Bevor jetzt, da jeder ein eigenes Dashboard entwickelt und wir da vor uns her programmieren, glaube ich, brauchen wir eine Vision, woran sich jeder dahinter klemmen kann und und und sich auch sieht und das wäre glaube ich schön. Ich weiß gar nicht, ob wir das als Person selber schaffen oder ob es dann vielleicht auf politischer Ebene sogar die Vision gestaltet werden muss, wie wir denn leben und arbeiten möchten und wo wir uns dann sehen und dass dann dieser strategische Plan von oben vorgegeben werde.
Ich bin gespannt, was die Landtagswahl nächstes Jahr mit sich bringt. Aber was ich auf jeden Fall weiß Ich weiß nicht, wer gewählt wird, aber ich weiß am 16. 17 ist Skepsis. Dritte Und wir sind zuversichtlich, dass wir da über 1200 Leute wieder für Innovation begeistern werden. Und da bin ich auch wieder gespannt. Und ich glaube, unsere Nation Scope Gruppen, die werden da auch weiterarbeiten. Und Quantentechnologie wird auch weiterhin ein Thema bleiben bei uns in der Region. Und vielleicht kommt da noch weitere disruptive Technologien dazu. Ich bin gespannt.
[Dr. Silke Schmidt] (35:24 - 35:59)
Super. Ich danke dir ganz herzlich. Wir haben eine Menge gelernt. Ich glaube mehr Leute sind da auch gespannt mit dir, was bei den Wahlen rauskommt. Aber immerhin hört es sich so an, als wäre bis dahin nicht Stillstand bei euch angesagt. Das kann ja häufig mal so sein, als wenn man nicht weiß, was kommt, dass man einfach dann denkt okay, da mach ich jetzt erst mal gar nichts, dann kann ich auch nichts falsch machen.
Ja, wer weiß, was kommt. Das ist nicht euer Rezept. Michael, ich danke dir noch mal ganz herzlich für dein Dasein. Wünsch dir alles Gute für eure weitere Arbeit dort und für alle Ziele, die er erreichen wollt.
[Michael Löffler] (35:59 - 36:01)
Danke dir, Silke.
[Dr. Silke Schmidt] (36:01 - 36:24)
Das war TransFormsache, der Podcast der RegioClusterAgentur für Innovation und Transformation in Baden-Württemberg zu den Themen Regionale Transformationen, Innovationen und kreative Lösungen aus der Clusterszene Baden-Württemberg. Die Region Festtage ist vorbei. In Württemberg wird durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg aus Landesmitteln und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, EFRE, finanziert.