WiRO: Challenge-Finals 2026: Innovative Ideen und starke Partnerschaften für Ostwürttemberg
Unternehmen und Start-ups präsentierten gemeinsame am 08. Oktober 2026, Innovationsprojekte im Rahmen der Transformations-Challenge. Die Start-up WOW Challenge rückte die Gründungsszene der Region in den Mittelpunkt.
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Wie entstehen aus unternehmerischen Herausforderungen innovative Lösungen? Welche Chancen bietet die Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups? Welche Gründungsideen und Start-ups gibt es in Ostwürttemberg? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Challenge-Finals 2026 am 8. Oktober im Auditorium der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd. Die Veranstaltung brachte Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und der regionalen Gründungsszene zusammen. Im Fokus standen die Ergebnisse der Transformations-Challenge Ostwürttemberg sowie die innovativen Geschäftsideen der Start-up WOW Challenge.
Gemeinsam Innovationen vorantreiben
Bei der Transformations-Challenge Ostwürttemberg arbeiteten Unternehmen über mehrere Monate mit Start-ups und Innovationspartnern an konkreten betrieblichen Herausforderungen. Ziel war es, neue Lösungsansätze zu entwickeln, Innovationspotenziale zu erschließen und langfristige Kooperationen anzustoßen.
Im Rahmen der Challenge-Finals präsentierten fünf Unternehmen die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit mit ihren Start-up-Partnern: Die APS TechGroup kooperierte mit NODE Robotics, LEICHT Küchen mit Motion Miners, die Max Schlatterer GmbH mit der Micro-Sensys GmbH, die PTS Prototypenteile und INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN Nr. 8/26 System Technik GmbH mit der Spotium GmbH sowie ElringKlinger mit Fusion Bionic.
Die Präsentationen zeigten, welches Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und innovativen Start-ups liegt. Unterschiedliche Kompetenzen, neue Perspektiven und unternehmerische Erfahrung bilden eine wichtige Grundlage, um die Transformation der regionalen Wirtschaft aktiv zu gestalten.
Start-up WOW Challenge: BLACKPIN.IOT überzeugt im Finale
Ein weiterer Höhepunkt war die Start-up WOW Challenge 2026. Insgesamt zehn Start-ups und Gründerteams präsentierten ihre innovativen Geschäftsideen in kurzen Live-Pitches vor einer Fachjury. Mit dabei waren BLACKPIN.IOT, E-Luc UG, Float Mobility, GEONIQ GmbH, KarmaFind, Kersta GmbH, LocaSense, SkyShell Solutions, RedCastle eG und REVAMP CDI GmbH.
Die Teilnehmenden stellten ihre Geschäftsmodelle, Technologien und Marktpotenziale vor und zeigten damit die Vielfalt und Innovationskraft der regionalen Gründungsszene. Den ersten Platz sicherte sich BLACKPIN.IOT. Das Team erhielt ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro, gestiftet von der Kreissparkasse Ostalb. Zudem qualifizierte sich das Gewinnerteam für das Landesfinale des Start-up BW Elevator Pitch 2027. Auf dem zweiten Platz landete E-Luc UG. Das Unternehmen wurde mit 1.000 Euro, gestiftet von der IHK Ostwürttemberg, ausgezeichnet. Den dritten Platz belegte RedCastle eG und erhielt 500 Euro von der Wirtschaftsförderung der Stadt Schwäbisch Gmünd.
Impulse für Innovation und Finanzierung
Den inhaltlichen Auftakt des Abends gestaltete Dr. Birgit Stelzer mit ihrer Keynote „Innovation beginnt vor dem Business Case: Wie aus Unsicherheit Orientierung wird“. Sie beleuchtete die Bedeutung neuer Denkweisen und den Umgang mit Unsicherheit bei der Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle.
Weitere Impulse lieferten Sven Schatz von der MBG Baden-Württemberg und Manuel Bausch von der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg. Sie informierten über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Start-ups und etablierte Unternehmen.
Auch die Entwicklung erfolgreicher Gründungsideen wurde aufgegriffen: Manuel Ruck, Gründer von BlickPoint und Sieger der Start-up WOW Challenge 2025, gab einen Einblick in die Entwicklung seines Unternehmens seit dem vergangenen Wettbewerb.
Vernetzung stärkt den Wirtschaftsstandort Ostwürttemberg
Neben den Präsentationen und Fachimpulsen bot die Veranstaltung Raum für persönlichen Austausch und neue Kontakte. Unternehmen, Start-ups und weitere Innovationsakteure konnten miteinander ins Gespräch kommen und mögliche Kooperationen ausloten.
Die Challenge-Finals 2026 machten deutlich, wie wichtig Zusammenarbeit, Offenheit für neue Technologien und unternehmerischer Mut für die Zukunftsfähigkeit der Region sind. Die fünf präsentierten Kooperationsprojekte der Transformations-Challenge und die zehn Pitches der Start-up WOW Challenge unterstrichen das Innovationspotenzial Ostwürttembergs.
Formate wie diese schaffen wichtige Verbindungen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gründungsszene. Damit leisten sie einen Beitrag zur Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Ostwürttembergs.
Über das Transformationsnetzwerk Ostwürttemberg
Die Automobilzulieferer und der fahrzeugnahe Maschinenbau sind eine Schlüsselbranche für die Wirtschaft Ostwürttembergs, die derzeit einen tiefgreifenden Transformationsprozess erlebt. Die vier Partner des Transformationsnetzwerks Ostwürttemberg unterstützen insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen und die Beschäftigten bei der Transformation – unter dem Motto „Wir sind mehr als Zulieferer. Zukunftslieferer“. Durch neue Angebote wie z. B. thematische Transformationswerkstätten, einem Fokus auf dem Wissens- und Technologietransfer und der Qualifizierung der Beschäftigten werden Unternehmen und Beschäftigte durch den Transformationsprozess begleitet.
Die Koordination übernimmt die IHK Ostwürttemberg, in engem Schulterschluss mit den Projektpartnern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO), dem Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. und der IG Metall Aalen/Schwäbisch Gmünd/Heidenheim. Dabei werden die Partner im Rahmen des Förderprogramms „Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.
Quelle: Pressemitteilung “Challenge-Finals 2026: Innovative Ideen und starke Partnerschaften für Ostwürttemberg”