Transformations-Challenge Ostwürttemberg: Challenge-Day macht aus dem Match eine Partnerschaft
Beim Challenge Day in Schwäbisch Gmünd sind die im Rahmen der Transformations-Challenge gematchten Start-ups und Challenge-Geber einen entscheidenden Schritt weitergegangen: von der ersten Idee zur konkreten Zusammenarbeit
Valentin Betz Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO) HAUS DER REGION
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Organisiert vom Transformationsnetzwerk Ostwürttemberg, brachte der Tag Vertreterinnen und Vertreter etablierter Mittelstandsunternehmen aus der Region und junger Start-ups an einen Tisch, um die im Rahmen der Transformations-Challenge entstandenen Kooperationen weiterzuentwickeln. Bereits zu Jahresbeginn hatten die teilnehmenden Unternehmen drei konkrete Innovationsbedarfe identifiziert und im Anschluss in Kooperation mit dem Fraunhofer IPA weltweit passende Start-ups für eine Zusammenarbeit gefunden. 2026 sind ams Osram, APS Tech Group, ElringKlinger, ELWEMA, Geiger, LEICHT Küchen AG, PTS System Technik, Max Schlatterer GmbH & Co. KG, TDK sowie ZwissTEX Germany GmbH mit dabei.
Den fachlichen Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Stephan Nebauer und Peter Schrader vom Fraunhofer IPA, der typische Spannungsfelder und Stolpersteine in der Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups beleuchtete – von unterschiedlichen Entscheidungsgeschwindigkeiten bis zu divergierenden Erwartungen an Prozesse und Ergebnisse.
Im Zentrum des Tages stand die gemeinsame Arbeit an einer Kooperations-Canvas. In zwei Arbeitsphasen konkretisierten die Teams ihre Zusammenarbeit: Sie glichen Perspektiven ab, klärten Zuständigkeiten und legten einen Projektzeitplan für die kommenden Monate fest. Wie weit man an einem Tag kommen kann, zeigte sich im abschließenden Plenum: Jedes Team präsentierte sein gemeinsames Zielbild, die nächsten Schritte und die verteilten Rollen.
Für einige Teams endete der Tag dort aber noch nicht – sie nutzten die Gelegenheit für einen direkten Unternehmensbesuch beim jeweiligen Challenge-Geber, um noch tiefer in die konkrete Aufgabenstellung einzusteigen.
Der Challenge Day macht sichtbar, was das Format der Transformations-Challenge leisten kann: Aus einem strukturierten Matching-Prozess entstehen tragfähige Projekte, die Mittelstand und Start-up-Szene in der Region Ostwürttemberg enger zusammenbringen. Wie sich die einzelnen Kooperationen weiterentwickelt haben, zeigt sich am 8. Oktober 2026, wenn die Teams bei den Challenge-Finals in Schwäbisch Gmünd öffentlich über ihre Projekte berichten. Anmeldung unter:https://event-ihk.de/challengefinals2026
Über das Transformationsnetzwerk Ostwürttemberg
Die Automobilzulieferer und der fahrzeugnahe Maschinenbau sind eine Schlüsselbranche für die Wirtschaft Ostwürttembergs, die derzeit einen tiefgreifenden Transformationsprozess erlebt. Die vier Partner des Transformationsnetzwerks Ostwürttemberg unterstützen insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen und die Beschäftigten bei der Transformation – unter dem Motto „Wir sind mehr als Zulieferer. Zukunftslieferer“. Durch neue Angebote wie z. B. thematische Transformationswerkstätten, einem Fokus auf dem Wissens- und Technologietransfer und der Qualifizierung der Beschäftigten werden Unternehmen und Beschäftigte durch den Transformationsprozess begleitet.
Die Koordination übernimmt die IHK Ostwürttemberg, in engem Schulterschluss mit den Projektpartnern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO), dem Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. und der IG Metall Aalen/Schwäbisch Gmünd/Heidenheim. Dabei werden die Partner im Rahmen des Förderprogramms „Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.
Quelle: Pressemitteilung “https://www.zukunftslieferer.de”