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Pressemitteilung

MRN: SPACELAB Rhein-Neckar: Startschuss für die Region von morgen

Wie können die polyzentrischen Strukturen gemeinsam für eine zukunftsfähige Entwicklung zu einer resilienteren Metropolregion Rhein-Neckar genutzt werden? Mit dieser Leitfrage beschäftigt sich der VRRN im Rahmen des Projekts RegioStrat „SPACELab Rhein-Neckar“. Ziel ist die Erarbeitung eines Strategischen Regionalentwicklungskonzeptes (SREK), das langfristig als gemeinsamer Orientierungsrahmen für die Regionalplanung und Regionalentwicklung dienen soll. Der Verband Region Rhein-Neckar hat hierfür eine von bundesweit zwölf Förderzusagen in dieser Förderperiode erhalten.

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Hand mit digitaler Glühbirne

Verband Region Rhein-Neckar

Metropolregion Rhein-Neckar GmbH

M 1, 4-5
68161 Mannheim

Telefon: + 49 (0) 621 10708-0
E-Mail: gmbh(at)m-r-n(dot)com 
Website: www.m-r-n.com

 

Petra Schelkmann, Leitende Direktorin des Verbandes Region Rhein-Neckar, sieht in RegioStrat eine besondere Chance, die Perspektiven und Herausforderungen in der vielfältigen Metropolregion zusammenzuführen, Grenzen im Kopf und auf der Landkarte zu überwinden und die gemeinsame strategische Ausrichtung weiterzuentwickeln. Die Zusammenarbeit über kommunale und Ländergrenzen hinweg sei eine besondere Stärke und gelebte Praxis in der Region. Darauf solle aufgebaut und der Austausch mit den Partnerinnen und Partnern in der Region weiter gestärkt werden.


Petra Schelkmann, Leitende Direktorin des Verbandes Region Rhein-Neckar

Die Förderung bildet einen wichtigen Grundstein für die weitere strategische Entwicklung der Metropolregion Rhein-Neckar. Mit dem Strategischen Regionalentwicklungskonzept unter dem Titel „SPACELab Rhein-Neckar“ sollen insbesondere räumliche Unterschiede innerhalb der Region sowie die raumrelevanten Folgen des demografischen Wandels in den Blick genommen werden. Die polyzentrale Struktur der Region mit ihren unterschiedlichen Städten, Gemeinden und Teilräumen bietet dabei besondere Potenziale für die Entwicklung zukunftsfähiger und resilienter Raumstrukturen.

Im gemeinsamen Prozess sollen Zukunftsziele für die gesamte Metropolregion und ihre unterschiedlichen Teilräume entwickelt werden. Ziel ist es, sich auf ein räumliches Leitbild für die Region zu verständigen und zugleich Strukturen zu schaffen, mit denen die gemeinsame strategische Entwicklung langfristig begleitet werden kann. Aus dem Konzept sollen darüber hinaus konkrete Projekte und Maßnahmen abgeleitet werden, die zur Umsetzung der gemeinsamen Ziele beitragen und zugleich Ansatzpunkte für die Einwerbung weiterer Fördermittel bieten können.


Wohnen, Arbeiten, Versorgung und Erreichbarkeit im Fokus

Inhaltlich richtet sich der Blick insbesondere auf zentrale Fragen der zukünftigen räumlichen Entwicklung: Wie können die Menschen in allen Teilen der Region auch künftig lebenswert wohnen und arbeiten? Wie kann eine bedarfsgerechte Versorgung in unterschiedlichen Teilräumen gewährleistet werden? Und wie lässt sich eine gute Erreichbarkeit innerhalb der Metropolregion sicherstellen?

Entsprechend bilden die Themen Siedlungsentwicklung, Daseinsvorsorge und Erreichbarkeit wesentliche Schwerpunkte des Projekts. Die Klimaanpassung sowie ein effizienter und nachhaltiger Umgang mit den vorhandenen Flächen werden dabei als Querschnittsthemen berücksichtigt.

Entscheidend für den Erfolg des Projekts ist es, die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen aus der Region zusammenzuführen. Deshalb wird die Erarbeitung des Strategischen Regionalentwicklungskonzepts von einem breit angelegten Beteiligungs- und Dialogprozess begleitet. Gemeinsam mit Kommunen, Fachakteurinnen und Fachakteuren, Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern sowie weiteren Interessierten sollen Herausforderungen identifiziert, gemeinsame Zielbilder entwickelt und mögliche Handlungsansätze diskutiert werden.


Projektteam nimmt gemeinsame Arbeit auf

Einen wichtigen Schritt für den weiteren Prozess hat die Verbandsverwaltung inzwischen abgeschlossen: Im Vergabeverfahren für die Konzeption und Durchführung des regionalen Beteiligungs- und Dialogprozesses sowie für die Zusammenführung der Ergebnisse zum Strategischen Regionalentwicklungskonzept erhielt das Büro HJPplan+ aus Aachen den Zuschlag. Gemeinsam mit den Büros co:compass und Urbane Transformation wird es den VRRN bei der weiteren Erarbeitung des SREK begleiten.

Bei einem ersten gemeinsamen Kick-off haben sich das Projektteam des Verbandes und die beauftragten Büros über die Zielsetzung, die geplante Struktur des Beteiligungsprozesses sowie die nächsten Arbeitsschritte verständigt. Parallel beginnen die Vorarbeiten für erste inhaltliche Bausteine, darunter die Erarbeitung einer Regionalanalyse. Auf dieser Grundlage soll möglichst zeitnah der gemeinsame Beteiligungs- und Erarbeitungsprozess in der Region starten.

Zum Auftakt ist eine Veranstaltung mit Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern, Akteurinnen und Akteuren sowie Interessierten aus der Metropolregion vorgesehen. Dort sollen die Ziele des Projekts, das weitere Vorgehen und die geplanten Beteiligungsmöglichkeiten vorgestellt werden.

Christian Specht, Verbandsvorsitzender des Verbandes Region Rhein-Neckar, betont, dass große Zukunftsfragen nicht an Grenzen haltmachen. Deshalb sei RegioStrat mehr als ein Planungsprozess, sondern eine gemeinsame Einladung, die Zukunft der Metropolregion Rhein-Neckar aktiv zu gestalten. Mit dem Projekt soll die regionale Zusammenarbeit weiter gestärkt werden. Die bestehenden Herausforderungen bieten zugleich die Chance, die besonderen Stärken der Region zu nutzen und gemeinsame Antworten für die Zukunft zu entwickeln.


Christian Specht, Verbandsvorsitzender des Verbandes Region Rhein-Neckar

Über die weiteren Schritte und Beteiligungsmöglichkeiten informiert der Verband Region Rhein-Neckar regelmäßig über seine Website und seine Social-Media-Kanäle.


Quelle: Pressemitteilung: “Startschuss für RegioStrat: „SPACELAB Rhein-Neckar“ nimmt die Zukunft der Region in den Blick

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