BMFTR: Förderung von Projekten zum Thema „Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien“
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt neue transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Stärkung resilienter und nachhaltiger Rohstoff-Wertschöpfungsketten im Rahmen der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition“ (RAMP).
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
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Der Förderaufruf basiert auf der Rahmenbekanntmachung des BMFTR vom 3. Juli 2026 und der aktuellen transnationalen Ausschreibung “RAMP Joint Call 2026”. Mit dem Förderaufruf soll die europäische Rohstoffsouveränität gestärkt und die Versorgung mit metallischen und mineralischen Rohstoffen für Zukunftstechnologien langfristig gesichert werden.
Gefördert werden anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Verbundvorhaben in zwei Themenfeldern: der nachhaltigen Versorgung mit primären Rohstoffen (Erkundung, Gewinnung und Aufbereitung) sowie der nachhaltigen Versorgung mit sekundären Rohstoffen durch Recycling und die Integration in Wertschöpfungskreisläufe. Im Fokus stehen Beiträge zu einer strategisch autonomen, klimaneutralen und zirkulären Wirtschaft sowie zur Umsetzung des Critical Raw Materials Act.
Der Förderaufruf des BMFTR beschränkt sich auf die Themenbereiche zur nachhaltigen Versorgung mit primären und sekundären Rohstoffen. Die weiteren Themen des RAMP Joint Call 2026 „2. Rohstoffeffizientes Produktdesign und rohstoffeffiziente Produktionsverfahren“, „3. Nachhaltige Nutzung und Wiederverwendung von Produkten“ sowie „4. Querschnittsthemen für die Beseitigung von Innovationshemmnissen“ sind nicht Bestandteil der BMFTR-Förderung. Eine Beteiligung an transnationalen Verbundprojekten in diesen Bereichen ist jedoch auch ohne Förderung durch das BMFTR möglich.
Antragsberechtigt sind Einzel- und Verbundvorhaben aus vom BMFTR geförderten Partnern innerhalb transnationaler Konsortien. Die Einbindung von Unternehmen als Anwender der entwickelten Technologien ist ausdrücklich erwünscht. Ideenskizzen können bis zum 22. September 2026, 15:00 Uhr MESZ, elektronisch über das Einreichungssystem ESES eingereicht werden.