BMFTR: Förderung eines „Kompetenzzentrum Chipdesign“
Mit einer neuen Förderrichtlinie treibt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt den Aufbau eines „Kompetenzzentrums Chipdesign“ voran, um die Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität Deutschlands zu sichern.
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
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Die Maßnahme ist Teil der Hightech Agenda Deutschland und der Mikroelektronik-Strategie der Bundesregierung im Handlungsfeld “Fähigkeiten im Chipdesign ausbauen”. Ziel ist es, Designkompetenzen in Forschung und Industrie zu bündeln, Innovationen und Wertschöpfung voranzutreiben sowie Fachkräfte zu mobilisieren. Durch die stärkere Vernetzung nationaler Akteure sowie die Anbindung an eine europäische Designplattform soll Deutschland zu einem führenden Standort für Chipdesign in Europa entwickelt werden.
Gefördert werden der Aufbau und Betrieb eines bundesweiten Kompetenzzentrums Chipdesign sowie sogenannte Design-Hubs zu spezifischen Leitthemen wie unter anderem KI oder Chiplets. Das Kompetenzzentrum soll als zentrale Anlaufstelle für Design-Kompetenz und Design-Enablement als Service für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Deutschland fungieren. Vorgesehen ist ein Verbundvorhaben mit einer Koordinierungsstelle und mehreren Teilprojekten, die unter anderem Infrastruktur, Open-Source-Tools und Beratungsleistungen bereitstellen.
Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Förderanträge können bis spätestens 8. Juni 2026 eingereicht werden, inklusive detaillierter Beschreibungen der Verbund- und Teilvorhaben.
Quelle: Bekanntmachung “Richtlinie zur Förderung eines „Kompetenzzentrum Chipdesign: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt”