Wie können mittelständische Unternehmen ihr Portfolio diversifizieren, neue Märkte erschließen und dabei trotzdem ressourceneffizient bleiben? Eine Antwort liegt in der gezielten Zusammenarbeit innerhalb von Wertschöpfungsnetzwerken, also im gemeinsamen Entwickeln, Produzieren und Vermarkten über Unternehmensgrenzen hinweg. Im Rahmen des Forschungsprojekts IntWertL hat bwcon research genau das in der Praxis erprobt: als Moderatorin eines kollaborativen Netzwerks von KMU, das sich auf die Entwicklung von Lösungen für Nischenfahrzeuge im Nutzfahrzeugbereich konzentriert hat – mit der Plattform EcoVity als zentralem Ergebnis. Im Interview blickt Projektleiterin Isabell Wellmann auf die zentralen Erkenntnisse zurück, und erklärt, warum die professionelle Moderation solcher Netzwerke für den Mittelstand ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein kann.