To the main navigation

Share via:

Fördermeldung

BMFTR: Förderung von innovativen Projekten zur Fusionstechnologie

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) plant eine Förderung innovativer Vorhaben zur Weiterentwicklung von Fusionstechnologien und der damit verbundenen Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, deutsche Unternehmen frühzeitig in das geplante europäische IPCEI für innovative Nukleartechnologien (IPCEI INT) einzubinden.

Share via:

Symbolbild für Innovation

Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines leistungsfähigen europäischen Fusions-Innovationsökosystems. Gefördert werden sollen insbesondere hochinnovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die Technologiereifegrade erhöhen, bestehende Entwicklungs- und Qualifikationslücken schließen und den Transfer von Forschungsergebnissen in industrielle Anwendungen beschleunigen. Gleichzeitig sollen europäische Wertschöpfungsketten gestärkt, strategische Abhängigkeiten reduziert und die technologische Souveränität Deutschlands und Europas ausgebaut werden. Das geplante IPCEI INT (englisch: Important Project of Common European Interest on Innovative Nuclear Technologies) ist dabei in drei thematische Workstreams gegliedert: Reaktoren, Brennstoffe und Radioisotope sowie Materialien, Komponenten und Dienstleistungen. Die vorliegende Richtlinie dient dabei zunächst der nationalen Vorbereitung einer möglichen deutschen Beteiligung von Fusionsvorhaben am IPCEI INT.

Der Fördergegenstand umfasst risikoreiche und vorwettbewerbliche Vorhaben, die deutlich über den Stand der Technik hinausgehen. Thematisch reichen die möglichen Projekte unter anderem von Fusionsreaktordesigns, Brennstoffkreisläufen und Tritiumtechnologien über Laserfusion, Hochtemperatur-Supraleitung, Tokamak- und Stellaratorkomponenten bis hin zu Divertoren, neuartigen Materialien, Fertigungsprozessen sowie Prüf-, Mess- und Qualifizierungssystemen. Voraussetzung ist, dass die Vorhaben einen Beitrag zum geplanten europäischen Gesamtvorhaben leisten und Synergien mit bestehenden nationalen Fusionsprogrammen aufweisen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die eine Beteiligung als sogenannte direkte Teilnehmer am geplanten IPCEI INT anstreben. Interessierte Unternehmen können im Rahmen des nationalen Interessenbekundungsverfahrens noch bis zum 15. Oktober 2026 vollständige Vorhabenskizzen einreichen. 

 

Quelle: Förderbekanntmachung “Richtlinie zur geplanten Förderung von innovativen Projekten zur Fusionstechnologie sowie vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten im Rahmen des wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse zu innovativen Nukleartechnologien („IPCEI INT“): Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt”

Back