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Pressemitteilung

WiRO: Challenge-Finals zeigen: In Ostwürttemberg ist Innovation zuhause

Am 9. Oktober stand im DOCK 33 Coworking Space in Heidenheim alles im Zeichen der Innovation. Zuerst präsentierten die Teilnehmenden der Transformations-Challenge ihre Ergebnisse.

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Hand mit digitaler Glühbirne

Im Anschluss wurden im Rahmen der Start-up WOW Challenge innovative Ideen von Gründerinnen und Gründern prämiert. Dr. Isabell Osann von der Hochschule Biberach legte mit ihrer Keynote „Ökosysteme der Zukunft: Hochschulen, Start-ups & KMU als Treiber gemeinsamer Transformation“ den Grundstein für den Abend. Sie betonte die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen aller Akteure in einem Innovationsökosystem – und verglich dieses angelehnt an die Opernfestspiele in Heidenheim mit einem Orchester. „Was wäre, wenn die Hälfte des Orchesters fehlen würde?“, fragte sie an die Zuhörenden gerichtet.

Im Anschluss präsentierten die diesjährigen sieben Challenge-Geber aus Ostwürttemberg den aktuellen Stand ihrer Projekte mit den international gescouteten Start-ups. Die Gesenkschmiede Schneider GmbH hatte gemeinsam mit der Spotium GmbH einen KI-Agenten für die Neukundenakquise entwickelt und so die Erschließung neuer Zielgruppen ermöglicht. Bei der Aigo-Tec GmbH ging es um das Ziel, gemeinsam mit Leverage Robotics eine Roboterzelle zu entwickeln, welche die automatisierte Montage von Komponenten für einen Automobilhersteller ermöglicht.

Die TDK Electronics AG suchte mit Copprium nach einer niederohmigen Verbindung bei passiven Bauteilen. Dafür notwendig: Eine besonders leitfähige Kupferpaste. Die Pahling GmbH tat sich gleich mit drei Start-ups zusammen, um ihre Arbeitsprozesse im Bereich Kabelkonfektion zu digitalisieren, auch mit Hilfe von KI-Agenten. Die Weisser Spulenkörper GmbH & Co. KG suchte mit Bifrost Bioplastic DOO nach nachhaltigen Kunststoffen im Spritzguss. Die ZF Lifetec hatte sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit dem Start-up Andea die Fertigungsplanung mit KI-gestützter Software zu verbessern. Und ams OSRAM arbeitete mit Ommatidia LIDAR an der Industrialisierung und Serienfertigung eines marktfähigen Produkts im Bereich Sensorik.

Nach den Präsentationen der Transformations-Challenge hatten vier Start-ups aus Ostwürttemberg im Rahmen der Start-up WOW Challenge drei Minuten Zeit, eine Jury mit kurzen Pitches von ihrer Innovation zu überzeugen: Lessema UG, BlickPoint, IALTAG und Pure Personal Branding. Am Ende durften sich Lessema UG, BlickPoint und IALTAG über attraktive Preisgelder für ihre Entwicklungen freuen.

Zum Abschluss berichteten Manuel Bausch von der Bürgschaftsbank Baden- Württemberg GmbH und Sven Schatz von der MBG Baden-Württemberg GmbH über die zahlreichen Möglichkeiten für Gründer und etablierte Unternehmen, an Fördermittel für ihre Ideen und Innovationen zu kommen.

Ganz im Sinne der Keynote von Isabell Osann betrieben die Gäste, Challenge-Geber und Start-ups am Ende noch Innovationökosystem-Pflege und vernetzten sich bei einem Imbiss in der Match-Making-Area des DOCK 33.

 

Über das Transformationsnetzwerk Ostwürttemberg

Die Automobilzulieferer und der fahrzeugnahe Maschinenbau sind eine Schlüsselbranche für die Wirtschaft Ostwürttembergs, die derzeit einen tiefgreifenden Transformationsprozess erlebt. Die vier Partner des Transformationsnetzwerks Ostwürttemberg unterstützen insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen und die Beschäftigten bei der Transformation – unter dem Motto „Wir sind mehr als Zulieferer. Zukunftslieferer“. Durch neue Angebote wie z. B. thematische Transformationswerkstätten, einem Fokus auf dem Wissens- und Technologietransfer und der Qualifizierung der Beschäftigten werden Unternehmen und Beschäftigte durch den Transformationsprozess begleitet.

Die Koordination übernimmt die IHK Ostwürttemberg, in engem Schulterschluss mit den Projektpartnern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO), dem Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. und der IG Metall Aalen/Schwäbisch Gmünd/Heidenheim. Dabei werden die Partner im Rahmen des Förderprogramms „Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.

 

Quelle: Pressemitteilung “Challenge-Finals zeigen: In Ostwürttemberg ist Innovation zuhause”

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